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Gospels

Noten
Rezensionen
 


...unverbrauchtes Musikmaterial, US-authentische Satzweise
Mit dem vier neue Gospel-Arrangements umfassenden Notenband „Gospels“ erfüllt der zur Bärenreiter-Gruppe gehörende Verlag vielen Gospelchören einen lang gehegten Wunsch: Neues, unverbrauchtes Musikmaterial für gemischte Chöre, dazu eine ausgefeilte Klavierbegleitung und jede Menge Aufführungshinweise.
Die Arrangements und Eigenkompositionen von Martin Carbow - in Deutschland bekannt durch seinen Hamburger GrooveChor - lassen sich mit ihrer Hilfe an die Anforderungen ganz unterschiedlich begabter Chöre anpassen, ohne dadurch an Gospel-Feeling zu verlieren.
Alle Bearbeitungen zeichnen sich durch jazzige Harmonik, moderne Grooves und US-authentische Satzweise aus: Chöre, die Lust auf Neues im Gospelstil haben, sind mit diesem Heft bestens bedient.
Eine CD mit den Stücken aus diesem und weiteren Bänden ist in Vorbereitung.
[Anm.: Die CD "a cappella & more" ist inzwischen erschienen]

Marcus Ohlhaut
© www.kirchmusik.de 2002


...ich mach das auf jeden Fall mit meinem Chor!
Nicht nur nach der fulminanten Reaktivierung des Evergreens OH HAPPY DAY durch den Filmerfolg „Sister Act“ singen Chöre heutzutage geradezu inflationär Gospelliteratur. Oft steht dahinter der Wunsch sich von den Freitag-(?)-abendlichen „Waldesnächten“ und anderen überstrapazierten Chorklassikern abzusetzen; im positiven Sinne zu erfrischen. Die im deutschsprachigen Raum erhältlichen Arrangements sind überwiegend brav, auf unerträgliche Weise vereinfacht, dadurch langweilig und entsprechen in keinster Form dem Originalidiom. Die vier Gospels von Martin Carbow hingegen stehen voll in der Tradition der originären amerikanischen Kirchenmusik: Idiomatische Harmonik und funkige Rhythmik, mit Jazzanklängen, ideale Singlagen, optionale Improvisationspassagen sowie dramaturgisch tolle Wechsel zwischen Satz, Unisono und Call & Response.
Die Klavierparts (ohne die es nicht geht!) sind auch von weniger geübter Hand meisterbar. Einzig die rhythmischen Raffinessen werden klassische Chorsänger herausfordern. An die bei ansonsten durchweg englischen Texten eingedeutschten Klangsilben (u statt oo, dit und di etc.) muß man sich gewöhnen. Perfekt hingegen die Anmerkungen des Autors zur Aufführung und Einstudierung (inklusive Verweisen auf entsprechende Hörvorlagen auf CD und nützlichen Internet-links). Besser kann man das eigentlich nicht machen – ich mach das auf jeden Fall mit meinem Chor!
 
Carsten Gerlitz




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